Ich und die…Schilddrüse

Nachdem ich mich entschlossen habe auf dieser Seite auch über privates zu schreiben, beginne nun direkt mit dem ersten Teil einer laaangen Fortsetzungsgeschichte. 😀
Es geht dabei um meine Schilddrüsen-Unterfunktion und den „etwas“ steinigen Weg bis zu dieser Diagnose. Und selbst nach der Diagnose gabs noch die ein oder andere Überraschung – und es gibt sie bis heute.

Teil 1 – Niemand weiß nix genaues.

Es ist das Jahr 2013. Ich bin Ende 20 und mir gehts so weit gut. Ein paar Kilos zu viel auf der Wage, eine Brille – das wars an gesundheitlichen „Problemen“.
Irgendwann, ich kann nicht mehr genau sagen wann und wie, fiel mir auf, dass ich Probleme mit dem Sehen bekam. Zumindest dachte ich das zu diesem Zeitpunkt noch. Irgendwie hatte ich Schwierigkeiten Dinge zu fokussieren, egal ob beim Lesen oder beim Autofahren. Das ging dann erst mal ein paar Monate so.  Irgendwann bin ich dann zum Augenarzt. „Alles in Ordnung. Nur Ihre Sehstärke passt nicht mehr ganz. Gehen Sie mal zum Optiker und lassen Sie sich eine neue Brille machen.“
Das fand ich direkt zu Beginn irritierend, weil ich schon häufiger zuvor neue Brillen gebraucht habe in meinem Leben und das hier fühlte sich irgendwie „anders“ an.
„Sei’s drum“, dachte ich mir und bin zum Optiker. Neue Brille, neue Stärke, alles klar.
Von wegen…mit der neuen Brille fühlte sich alles noch seltsamer an. „Da gewöhnen Sie sich dran.“ hieß es vom Optiker. „Das passiert oft bei neuen Stärken.“ Mhm…wie gesagt…ich hatte schon mehrere „neue“ Stärken erlebt und das hier war definitiv was anderes. Aber wer weiß? Vielleicht war diesmal nur der Sprung größer und ich gewöhne mich wirklich noch daran?
Nun, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage: Ich habe mich NICHT dran gewöhnt…im Gegenteil.
Aber dazu mehr im nächsten Teil. 😉