Konservativ-liberal zu sein nervt.

Die Geschichte um #Artikel 13 unter Federführung von CDU-Mann Axel „Ich habe mehr Follower als du“ Voss, hat mir mal wieder gezeigt, dass es keine passende Partei für mich gibt.
Mein Problem ist, dass ich zu spezifischen politischen Themen, sehr spezifische Standpunkte habe, die in Summe nicht zueinander zu passen zu scheinen.
Ich betrachte mich als „wertkonservativ“. Ich mag zB Traditionen und Brauchtum und ja, ich mag auch Deutschland (auch wenn ich die Formulierung für relativ platt halte). Ich vertrete die Meinung, dass Menschen, die in dieses Land kommen, sich den Gepflogenheiten hier anzupassen haben – und nicht umgekehrt.
Andererseits bin ich Nerd. Ich mag Technik und Fortschritt. Ich liebe Popkultur und alles was dazu gehört. Konservative Parteien machen sich gerade bei solchen Themen aber regelmäßig lächerlich.
Ich bin für einen „starken Staat“, der Recht und Gesetz auch durchsetzt.
Ich bin auf den einzelnen Bürger bezogen aber wiederum sehr liberal. Ich glaube fest daran, dass jeder sein Leben so leben soll, wie er es mag. Dass jeder jeden lieben oder heiraten soll, wen er mag und das jeder „rumlaufen“ soll, wie er mag.
Ich mag Natur, Landschaftlich und Tiere, aber ich hasse die Grünen und diese ganze politische Ecke, weil sie ihr ideologisches Eigeninteresse viel zu oft über rationale Lösungsmöglichkeiten hinweg erheben.
Ich bin für eine liberale Wirtschaftspolitik, aber auf Basis des Prinzips einer sozialen Marktwirtschaft.
Ich bin gegen den Atomausstieg, weil ich nur so eine kleine Restchance sehe etwaige Klimaziele, Versorgungssicherheit und Preisgestaltung unter einen Hut zu kriegen. Ich bin für ein gesamteuropäisches Energie-Konzept, ohne ideologisch motivierte, nationale Alleingänge.
Ich bin gegen Tempolimit und Fahrverbote, aber für ein sinnvolles Gesamt-Verkehrskonzept, welches Alternativen zum „Autofahren“ attraktiver macht als heute, ohne das Autofahren dabei zwanghaft unattraktiv zu machen.
Ich erwarte von einem Land wie Deutschland, dass es hier flächendeckend schnelles Internet gibt, das es sich für Meinungs- und Kunstfreiheit einsetzt (online wie offline) und das es versucht einen positiven Einfluss in der Welt zu nehmen, ohne dass es sich dabei ein ums andere Mal als moralisch überlegene Instanz aufspielen muss.
Ich bin großer Fan der „europäischen Idee“, aber längst kein Fan (mehr) der EU.

Diese Liste ließe sich noch nahezu beliebig fortsetzen.
Und wen soll ich jetzt wählen?
Eben.

Trolled by Telekom. Again.

Die Telekom und mich verbindet eine seit Jahren andauernde Feindschaft.
Zurück geht das Ganze auf die frühen „Nuller-Jahre“ des neuen Jahrtausends, wo sich der quasi Monopolist geweigert hatte DSL beim Haus meiner Eltern zu schalten, obwohl es schon damals technisch möglich gewesen wäre. Aber da man ja grundsätzlich nur an Ignoranten oder Honks gerät, wenn man versucht mit diesem Laden zu kommunizieren, endete die Geschichte seinerzeit mit einem Rauswurf aus dem T-Punkt. 😀

Nun…wie dem auch sei, irgendwann wurde DSL dann doch geschaltet (oh Wunder) und der Speed steigert sich im Laufe der Jahre von „DSL Light“ über dann 150 kb/s und einige Aufs uns Abs auf nun 45MBit.
What a time to be alive! – 45MBit im Hochtechnologieland Deutschland!

Nun hat die Telekom zu ihrem neusten Troll-Move ausgeholt.
In der Gegend wurde VDSL mit bis zu 250MBit ausgebaut. Die Verfügbarkeit endet allerdings EXAKT neben meinem Haus. Das direkte Nachbarhaus kann diesen Tarif bestellen und bekommen, ich aber nicht.
Komisch nur, dass beide Häuser am selben Kabel hängen. Das weiß ich so genau, weil ich genau das schon damals, bei meinem ersten „Krieg“ gegen T-Offline herausgefunden hatte.
Diesen Umstand versuche ich nun gegenüber der Telekom zu kommunizieren – natürlich bisher erfolglos über die Hotline
…Doch schon bald werde ich in „meinen“ geliebten T-Punkt zurückkehren und es erneut versuchen. Genau so wie damals, vor fast 20 Jahren schon mal…

Ich und die…Schilddrüse

Teil 2 – Es ist Krebs!

Wie schon angedeutet: Die Sache mit den Sehstörungen wurde nicht besser…
Irgendwie wurde es sogar immer schlimmer. Ich war mega unkonzentriert, habe Sachen umgestoßen die rumstanden…es fühlte sich an, wie als ob man ca. 5 Bier intus hätte. Man KANN zwar irgendwie noch alles machen, aber man muss sich schon sehr darauf konzentrieren.
Beim Autofahren hatte ich manchmal das Gefühl gar nichts mehr um mich rum wahrzunehmen und fast einzuschlafen…auch eher so suboptimal, wenn man ein Fahrzeug führt.

Jedenfalls wurde es mir zu bunt. Ich habe mich also zum Hausarzt gekrüppelt. Dort alles geschildert und hin und her und dann meinte der so: „Hm das gefällt mir alles nicht so wirklich. Da müssen wir mal ein MRT vom Kopf machen…nicht das da irgendwas ist.“
-.-
Als medizinisch-interessierter Laie wusste ich natürlich sofort was der meinte: Hirntumor!!
So was will man natürlich NICHT hören. Ich also panisch versucht einen MRT-Termin zu bekommen… „Jaaaaa…dauert 3 Monate.“
Ähm….Verzeihung…aber so eine Wartezeit kann irgendwie nicht sinnvoll sein bei einem Verdacht auf einen Hirntumor.
“ „Jaaaaa…es dauert trotzdem 3 Monate.“

Gut…in den drei Monaten hatte ich so mittelmäßig viel Spaß am Leben.
Was das MRT für bahnbrechende Erkenntnisse brachte, das erfahren wir im nächsten Teil.
Spoiler: GAR KEINE!!

Ich und die…Schilddrüse

Nachdem ich mich entschlossen habe auf dieser Seite auch über privates zu schreiben, beginne nun direkt mit dem ersten Teil einer laaangen Fortsetzungsgeschichte. 😀
Es geht dabei um meine Schilddrüsen-Unterfunktion und den „etwas“ steinigen Weg bis zu dieser Diagnose. Und selbst nach der Diagnose gabs noch die ein oder andere Überraschung – und es gibt sie bis heute.

Teil 1 – Niemand weiß nix genaues.

Es ist das Jahr 2013. Ich bin Ende 20 und mir gehts so weit gut. Ein paar Kilos zu viel auf der Wage, eine Brille – das wars an gesundheitlichen „Problemen“.
Irgendwann, ich kann nicht mehr genau sagen wann und wie, fiel mir auf, dass ich Probleme mit dem Sehen bekam. Zumindest dachte ich das zu diesem Zeitpunkt noch. Irgendwie hatte ich Schwierigkeiten Dinge zu fokussieren, egal ob beim Lesen oder beim Autofahren. Das ging dann erst mal ein paar Monate so.  Irgendwann bin ich dann zum Augenarzt. „Alles in Ordnung. Nur Ihre Sehstärke passt nicht mehr ganz. Gehen Sie mal zum Optiker und lassen Sie sich eine neue Brille machen.“
Das fand ich direkt zu Beginn irritierend, weil ich schon häufiger zuvor neue Brillen gebraucht habe in meinem Leben und das hier fühlte sich irgendwie „anders“ an.
„Sei’s drum“, dachte ich mir und bin zum Optiker. Neue Brille, neue Stärke, alles klar.
Von wegen…mit der neuen Brille fühlte sich alles noch seltsamer an. „Da gewöhnen Sie sich dran.“ hieß es vom Optiker. „Das passiert oft bei neuen Stärken.“ Mhm…wie gesagt…ich hatte schon mehrere „neue“ Stärken erlebt und das hier war definitiv was anderes. Aber wer weiß? Vielleicht war diesmal nur der Sprung größer und ich gewöhne mich wirklich noch daran?
Nun, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage: Ich habe mich NICHT dran gewöhnt…im Gegenteil.
Aber dazu mehr im nächsten Teil. 😉

Old School Schlager!

Ich hör‘ ja nun nahezu jede Art von Musik und ja auch Schlager. Neben „Malle-Party-Schlager“ auch klassischen Schlager. Von 195X bis heute…

Ich gebe auch nur noch exakt NULL FUCKS was die Meinung des Rests der Menschheit dazu anbelangt.

Daher kommt hier nun eine Liste mit richtig geilem Shit aus der Mottenkiste meines Schlager-Ordners auf der Festplatte.
Die Liste ist komplett random. hf

Caterina Valente – Wo Meine Sonne Scheint
Frank Farian – Rocky (Was wird aus Jenny?)
Freddy Quinn – Die Gitarre Und Das Meer
Nino de Angelo – Jenseits von Eden
Nina und Mike – Fahrende Musikanten
Peter Alexander – Schwarzes Gold
Peter Cornelius – Du entschuldige
Peter Orloff – Königen der Nacht
Roger Whittaker – Albany
Tommy Steiner – Die Fischer von San Juan
Volker Lechtenbrink – Ich mag